… wurden Schnipsel aufgeräumt
Seit über fünf Jahren collagiere ich immer wieder mit verschiedenen Materialien und übrigbleibende Schnipsel wurden gesammelt. Nun war die Sammelkiste voll und die Schnipsel sollten einem Zweck zugeführt werden: eine Restecollage.
So habe ich auf einem Packpapier von 300 x 60 cm alle Schnipsel aufgeklebt. Heute wurde das „Werk“ nun fertig:

Ein paar Ausschnitte als Beispiele? Hier:





Nun stehe ich vor der Frage, wie es weitergehen soll. Wird es ein Buch? Wähle ich gezielt Ausschnitte oder lasse ich den Zufall für mich entscheiden? Welche Bindemethode wähle ich, wenn es ein Buch wird? Langweilig wird mir jedenfalls vorläufig nicht.
Auf Christophs Vorschlag hin habe ich es mal als Leporello gefaltet. Gefällt mir gut, vor allem durch die räumliche Wirkung, die es aufgestellt so hat. Zwei Hälften übereinander könnten auch sowas wie eine Litfaßsäule ergeben. Erstmal bleibt es jetzt ein paar Tage jedenfalls so.

Ich wünsche euch frohe und frühlingshafte Ostertage!

Sehr gute Idee. Aus Abfall wird ein Dokument deiner vergangenen Tätigkeiten – also eine Art Geniestreich. Jedenfalls könntest du dich wie ein Buch lesend über die Flächen hinwegstreichend vielleicht die eine oder andere Erinnerung an deine Tätigkeit wachrufen und das vergangegene Kreative aus dieser Perspektive noch einmal Revue passieren lassen. Was natürlich schwierig wird, wenn du zeitliche Reihenfolge überhaupt nicht mehr stimmt.
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Du siehst das Potential, danke: meine persönliche „Kunstgeschichte“. Ich könnte die Collagen aus den vergangenen Jahren um diese Reste hängen und jeweils zuordnen. Da wäre auch ein Zeitstrahl möglich.
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Ja, tolle Idee, wenngleich ziemlich aufwändig.
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Das Zuordnen würde ich auch nicht zur Perfektion treiben, eher häppchenweise genießen.
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Eine sehr feine Arbeit, besonders mit den eingestreuten Worten. Ich bin mir sicher, dass du eine Lösung finden wirst, liebe Ule, und freue mich schon auf das Ergebnis.
Herzliche Grüße, Ulli
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Ja, die Lösung ist nah … danke, Ulli, für deinen Besuch. Dass dir die Textelemente gefallen, überrascht mich nicht 😉.
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Ein Buch würde ich nicht binden. So wie es ist, scheint es mir am schönsten, Ule.
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Danke für deine Gedanken dazu, Gerhard. Das Buch“binden“ lasse ich wohl sein, aber ein Leporellobuch wie jetzt hier noch gezeigt werden ich wohl bauen, mit zwei sehr großen Einbanddeckeln (ca.30×60 cm).
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Liebe Ule!
Ich verwende die Restepapiere, und dazu gehören auch die Schnipsel, zum Ueberkleben von Pappkartons oder Pappboxen, die in der gemeinsamen Anordnung zu Pappobjekten im Raum werden. Oder sie werden zu Sockeln für Papierobjekte.
Da sind wir beide auf einer gedanklichen Linie, Liebe Grüße!
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Lieber Jürgen, ich freue mich, dich hier zu lesen. Ja, deine Bühnen, Räume, Sockel aus Karton sind toll. Natürlich besteht hier auch die Packpapierunterlage aus einem Verpackungsrest. Muss man dieses Genre nun Müllkunst nennen?
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Wow das ist gigantisch! Auf keinen Fall zerschneiden. So als riesiges Banner ist es sehr genial. Maximal höchstens als riesiges Leporello falten. Alle 30cm.
Dann hast du ein Buch (Leporello) mit 10 Seiten und kannst es für deine nächste Ausstellung aufrecht in den Raum stellen. ☺️
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Für Ideen bin ich dankbar, und deine hier kommt meinen Neigungen (Faltbücher / Leporello) natürlich sehr nahe. Kann sein, dass ich es versuche … Ich zeige, was daraus wird.
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Ja! Superklasse!
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Moin Christoph, guck mal: ich habe mal deinen Vorschlag aufgegriffen und den Beitrag damit erweitert.
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Das ist sehr toll geworden! Großartig und auf diese Weise kompakt und dennoch gut „lesbar“!
Ja Litfaßsäule wäre auch super 👍 😃
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