im April-Archiv
Ab April steigt die Menge der Bilder im Archiv rasant, vor allem wegen der Fülle von Pflanzen- und Insektenmotiven im Frühjahr. Bei solchen weiß ich normalerweise, warum ich sie aufgenommen habe, also habe ich diese von der Suche ausgeschlossen.
Das folgende Original ist mir rätselhaft genug.

Gerade weil hier so wenig Farbliches zu sehen ist, habe ich mich auf ein Spiel mit Farbeinstellungen konzentriert. Bei der Basisentwicklung habe ich die Farbsättigung übertrieben, damit ich überhaupt sehe, was es hier gibt:

Aha, etwas gelbes Tageslicht auf der weißen Fläche und ein paar minimale rote und grüne Elemente … mal sehen, was passiert, wenn ich die Gelbtöne in Richtung Grün verschiebe:

So, und nun nehme ich mir die einzelnen Farbkanäle gesondert vor, und zwar kehre ich die Farben jeweils ausgehend von dieser letzten Fassung in ihre Komplementärfarben um. Das heißt, jede Farbe wird umgewandelt in die ihr gegenüberliegende Farbe in Johannes Ittens Farbkreis.



Hoffentlich war das jetzt nicht zu theoretisch-trocken. Wenigstens ist alles schön bunt – passend zu dem sommerlichen 1.Mai, für den ich euch viel Freude wünsche. Weitere Varianten-Vorschläge sind mir wie üblich willkommen.
Yes, perfect for a sunny May day – those colors! I like what happens when you saturate the colors and reverse the channels. They actually remind a little of the 60s posters for concerts that we used to see. I know I’m missing something because this appears to be the third in a series but I think you will forgive me. 😉 Experimenting is good.
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Thank you so much, Lynn, for commenting in spite of the frustrating login problem. Yes, there is a bit of 60’s feeling in channels reversing.
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Die Farben tun den für sich genommen recht eintönig – einfachen Motiven gut. Im Discolicht vertragen sich vielleicht sogar Rundlich und Kantig, die sich sonst eher unverträglich zeigen.
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Die Suche nach Versöhnlichem, nach allem, was zur Versöhnung anstiften könnte, ist derzeit wohl ein weit verbreitetes Bedürfnis.
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Nicht das Dümmste, was man tun kann. Vorausgesetzt, man ist damit nicht ganz allein auf weiter Flur. Sonst wäre es klüger… aber davonlaufen kann man ja nicht, wohin denn!
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Kreis und Rechteck lasssen sich zu intersesanten Bildern entwickeln. Aus dem ein-tönigem Ersten entwickeln sich mehrere Farbtöne . Eine spannende Entwicklung! Mich sprechen diese knalligen Farbtöne, wie sie oft heutzutage sogar als Musterbeispiel ein Apps gezeigt werden, nicht an. Aber wenn es dich in einem weiteren Schritt reizt, kann man ja alle Farben nuancenreicher gestalten, so wie du das schon oft getan hast. 😉
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Diese knalligen Farbtöne sind ja die Komplementärfarben zu den Farben, die im ein-tönigen, wenn auch ganz schwach, vorhanden waren. Also zu irgendwelchen Lichtreflexionen , wahrscheinlich. Das fand ich spannend. Für weitere subtile Spielchen finde ich das Foto nicht interessant genug. Da versuche ich lieber, endlich mal meine Camassia-Fotos auszuarbeiten.
Danke für deinen Besuch, den du deiner Auszeit abgeknapst hast.
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Entscheidend ist doch, was man daraus macht. Das Eingangsbild ist doch super.
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Nur weiß ich immer noch nicht recht, warum ich es damals aufgenommen habe … vielleicht wegen der sehr flachen SchärfeEbene? Ich glaube, so langsam habe ich mal wieder Lust, gelungene Fotos zu zeigen. Aktuellere vielleicht auch, über deren Entstehenskontext ich noch etwas mehr weiß. Danke sehr für deinen netten Kommentar.
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Das erste Bild ist moderne Kunst finde ich. Sieht super aus. Das Original wirkt wie eine Dokumentation aus dem Haushalt, etwas langweilig vielleicht 😉 Was Farbe und Form ausmachen ist schon erstaunlich. Und auch die „Warhol-Reihe“ hat was. Ich weiß, du hast Itten als Vorbild genommen, hat aber auch was von Warhol, lach.
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Wie witzig, dass du an Warhol denken musst bei der Reihe der Farbkanal-Umkehrungen. Natürlich! Warum ist mir das nicht aufgefallen? Ich muss mal nachforschen, was Warhol eigentlich gemacht hat, um seine Farbvarianten zu entwickeln …
Tolle Anregung!
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Du hattest doch selbst schon mal sowas gezeigt. Ich glaube, das fiel mir wieder ein 🙂
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… und darauf ein Haiku. 🙂
Farben. Rot. Blau. Grün.
Schau durch den Filter: extrem!
In der Natur: schön.
Stimmt natürlich nicht so ganz. Durch die Filter nimmt man durch die Konzentration auf die einzelnen (Farb-) Aspekte andere Details wahr, als in dem „vollspektralen“ Bild. 🙂👍
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Und wer kommentiert hier so klug?
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Hier geht es um Bürokratie und wie man die „ausknipsen“ kann.
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Interessanter Gesichtspunkt, Gerhard.
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Das kam bei mir gleich zustande.
Ein Wust an Zetteln rechts und ein Ausschaltknopf links.
Bloss wird uns das nicht gelingen, mit dem Rückbau an Bürokratie. Durch was denn ersetzen?!
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🙂
Wie wär’s mal mit Vertrauen und Eigenverantwortung?
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Das kann kaum funktionieren.
Vielleicht Stichproben?!
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Na, die Bürokratie funktioniert ja auch nicht. Cum-ex-Aktionen z.B. gehen munter weiter und werden seltenst entdeckt.
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Vielleicht ist die Bürokratie noch nicht wirklich Büro-kratie, sondern nur auf ihrem (steinigen) Weg?!
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Liebe Ule, Euch auch einen schönen 1. Mai! Und Danke für das bunte Potpourri – durch die Farbexperimente in Serie gewinnt das Bild, mit dem ich diesmal so wirklich gar nichts anfangen konnte („ratlos“ – ja!).
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Wo mag nur meine Antwort geblieben sein? Rätsel über Rätsel.
Wer am 1. Mai schwimmen geht, hat wohl einen schönen Tag gehabt, da bin ich gar nicht ratlos 🙂
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