Vorläufig die letzten
Diese Exemplare sind aus Acryl-Farbresten entstanden, die am Ende der Malerei noch auf der Palette übrig waren: A6 Kartonstücke und gröbstmöglicher Flachpinsel. Und dann hinein ins Spontanvergnügen. Warum sollte ich euch diese spezielle Form der „Wilden Hühner“ (diesmal nicht von Cornelia Funke) vorenthalten?

Witzig finde ich, dass ich nur eine Laufrichtung zu kennen scheine, wenn ich unreflektiert rummale.
Ergänzung: Die ‚Originale‘, die ich mit den Paletten ursprünglich gemalt habe.


Das Rot und das Blau zum Beitragsbild wurde für das ‚Original‘ mit Schwarz bzw. Weiß gebrochen; außerdem habe ich bei diesem Huhn gemogelt: das Orangerot der Details war ursprünglich nicht auf der Palette.
Hühner! Hühner! Selbst Max und Moritz würden hier satt. Oder halt – sind ja nur gemalt. Aber das sind die beiden ja auch. Man könnte sich eine kreationistische Weltengeschichte ausdenken: Gott hat noch Farbreste auf der Palette und schafft beispielsweise die Hühnervögel, den Hahn, den Pfau! „Ach, das war nur so gekleckst. Ich wollte doch nicht, dass der Darwin schier an dem Schwanz des Vogels verzweifelt!“
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Schöpfung – Darwin – Literatur – Grillhähnchen … du schlägst einen weiten Bogen. Was so ein bisschen Farbe doch auslösen kann.
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Man muß nur weit genug in die Palette eintauchen…
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The English word „ebullient“ comes to mind. Your chickens and roosters are so full of joy and energy. I think the green and blue one in the upper left corner is my favorite. Just a few quick, assured strokes of the brush and you’ve got it! I also really like the abstracts. It’s good to see you having fun in the barnyard. 😉 Maybe I can catch up some more now.
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I always love reading your comments, dear Lynn. But please, don’t put yourself under pressure to catch up on anything.
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Sehr schöne Hühner! Schöner als die realen. Vielleicht liegt es an der Drehrichtung, mit der du den richtigen Dreh hinkriegst.
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Hallo, Joachim! Da bist du ja wieder …
Raus aus dem Funkloch, rein in den Hühnerhof. Die Drehrichtung zu wechseln erfordert jedenfalls Überwindung. Das Unterbewusstsein ist stark.
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Das ist wieder mal sehr schön gesagt. Solange der Wechsel zu einer Überwindung und nicht zu einer Überdrehung führt, ist ja noch alles vertretbar 🙂
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Das leicht verfremdete Huhn ganz rechts unten gefällt mir (und das bunte ganz oben)!
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Wie nett, das freut mich.
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Hühner sind toll. So lange man ihnen nicht zu genau in das starr blickende Reptilienauge blickt, das da sagt: „Na warte, du Wurm. Ich war mal ein mächtiger Schreckenssaurier und wer weiß, vielleicht werde ich das wieder sein!“
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What joy you can have with the last traces of paint!
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You feel it, too? So it seems. Thank you, Harrie.🌸🙋🏼♀️
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Es ist etwas Leichtes, Lockeres , Schönheit und Gefallen an diesen Wesen zu spüren. Ein breit gefächerter, experimenteller, sehr ansprechender Beitrag! Und ich mag Hühner mehr und mehr. 😉😉🐥
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Danke, liebe Petra, deine Worte sprechen mir von freundlicher, einfühlsamer Begleitung. Deine wachsende Zuneigung zu Hühnern freut mich ganz besonders.
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oh, liebe ule, die sind ganz wundervoll gelungen, schwungvoll, voller leben. ich mag hühner eh, und deine ganz besonders. 🐓
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Danke, liebe Diana, darüber freue ich mich. Hühner sind klasse und passen so gut in die Jahreszeit. Und zu deinem poetischen Lieblingsstilmittel: Henne und Ei …
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Toll deine Hühner! Sehr schwungvoll. Die Arbeit mit dem breiten Pinsel hat dir wohl besonders viel Spaß gemacht? Der breite Strich gefällt mir gut. Mir fällt eine Richtung beim Malen / Zeichnen oft leichter als die andere. Vielleicht ist das bei dir auch der Fall? Bei mir hätten die Tiere die gleiche Laufrichtung 🙂 Von den letzten beiden Bildern gefällt mir das Linke besonders gut.
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Ja, der breite Pinsel verhindert, dass ich mich im Kleinklein verliere. Und wenn ich so weit wie möglich vereinfachen will, lässt er mir gar keine andere Wahl. Das ideale Werkzeug dazu.
Die Sache mit der Richting ist vielleicht auch kulturell bedingt: die Schreibrichtung dominiert.
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Es gibt so Methoden, sich selbst zu überlisten 🙂 Ist doch gut, wenn es für dich mit diesem Pinsel funktioniert. Man könnte solche Dinge auch mal bewußt ausprobieren, es quasi drauf anlegen.
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Gute Arbeiten !
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Vielen Dank! Wenn du noch mal in den Beitrag schaust: ich habe ihn auf Wunsch von Myriade noch ein wenig erweitert.
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Habe ich 😀
Das erste Palettenbild sagt mir sehr zu. Gerade von der Aufteilung her. Die linke bildhäfte etwas angehoben…
Der „Zeppelin“ erinnert mich an eine witzige Begebenheite vor ein paar Tagen.
Das mit dem Sw verstehe ich nicht recht.
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Mit Schwarz habe ich das ursprüngliche Krapprot abgedunkelt, mit Weiß das Basisblau aufgehellt. Dabei verliert der jeweilige Farbton auch an Klarheit, wird also „gebrochen“.
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Mit dem Kopf fängt man halt an.
Übrigens gibt es im Universum überwiegend eine Drehrichtung der Galaxien.
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Die Erklärung gefällt mir sehr gut. Danke, Gerhard.
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Wäre auch interessant zu sehen, wovon die Farben übriggeblieben sind
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Na gut, das sollst du haben: schau noch mal in den Beitrag, er ist etwas gewachsen.
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Ja, danach hatte ich auch noch fragen wollen – Danke, dass Du da unsere Neugier befriedigst!
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Gern geschehen.
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So schön schwungvoll auch die Ursprungsbilder. Kein Wunder, dass dabei elegante Hühner herausgekommen sind
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Toll! Sehr dynamisch, dieses Geflügel – und farblich äußerst geschmackvoll!
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Hat Spaß gemacht. Und die Farbgebung hat der Zufall bestimmt … Gelb und Blau waren die einzigen Mitspieler.
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Im Beitragsbild gibt es auch noch ein lila-rotes! Aber diese blau-grünen sind echt eine Wucht!
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Ach ja, das war an einem anderen Tag, mit blau-roter Palette.
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