im März-Archiv
Auch bei diesem Foto ist mir die Entstehung ein Rätsel. Es stammt vom Gelände des Museums der Arbeit in Hamburg Barmbek. Gearbeitet haben hier offensichtlich die Tauben sehr eifrig.
Zu diesem Foto ist mir leider auch nicht so sehr viel eingefallen, daraus noch etwas zu machen.

Zumindest habe ich es gerade gezogen (orientiert am mittleren Balken) und zwei Ausschnitte gewählt, die linke und dann die rechte Ecke. Außerdem habe ich ein bisschen an der Struktur und Klarheit geschraubt sowie die Farbsättigung manipuliert.


Der Ausschnitt von der rechten Ecke war durch die starke Vergrößerung des Ausschnitts sehr verrauscht, also habe ich die farbigen Pünktchen des Rauschens „geglättet“. Damit ihr den Unterschied besser sehen könnt, habe ich das bei der letzten Entwicklung unterlassen, so dass man dort das Rauschen gut erkennen kann, jedenfalls, wenn man es etwas größer zieht:


Es müsste sich eine Galerie öffnen, wenn ihr auf eines der Bilder klickt.
Und was seht ihr?
Almuth von Natur auf dem Balkon hat eine Bearbeitung geschickt, die ich witzig finde. Sie selbst bezeichnet ihr Ergebnis als „Duschkabine“.

Mir hat’s Spaß gemacht. Euch hoffentlich auch. Das nächste derartige Spielchen folgt Ende April.
Jede klare Kante wird von irgendwem beschissen…
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Lach! Wenn das keine passende Konnotation ist, weiß ich’s wirklich nicht!
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Wie sieht das Bild denn aus, wenn du die Farben umkehren würdest. Hast du das schon versucht? Ich habs mal probiert und schicke dir gerne meine Version 🙂
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Gute Idee, muss ich mal ausprobieren. Bei der nächsten Gelegenheit baue ich deine Version ein, danke vielmals dafür!
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Lass dir Zeit 🙂
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Alles sollte einmal von einer anderen Seite betrachtet werden. Tom
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Daran glaube ich auch, Tom. Dadurch entwickelt sich die Betrachterin weiter, und das Betrachtete hat eine Chance auf eine neue Rolle.
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Ich kann gut nachvollziehen, dass rätselhafte Strukturen solange virulent bleiben, bis sich eine Ordnung (im Gehirn) ergibt. Trotz deine didaktische Veranschaulichungen bleibe auch ich hier ratlos…
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So hoffe ich auf mehr Rat im April, oder wenigstens auf mehr Umgestaltungsideen. Danke, dass du hereingeschaut hast.
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Mich wundert, dass es Dich wundert, wie es zu diesem Foto kam – aber für Deinen Sinn für Strukturen ist das doch ein Paradies! Diverse Linien und Karree – nur die Taubensch … ist nicht geometrisch! Darüber ließe sich doch herrlich sinnieren!
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Wie so oft, braucht es auch hier den freundlichen Blick von außen, um uns auf unsere eigene Spur zu setzen … danke.
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..’das eigene Selbst ist das einzige, dessen Spur wir verfolgen können‘.. Völlig einverstanden. Das Foto sagt nur etwas über Tauben und ihre Gewohnheiten. 🙂
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😀🙃 Hartelijk dank. Ik geloof ook dat de zeggingskracht van deze foto beperkt blijft, hoezeer ik er ook aan sleutel.
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Hallo Ule!
Ich habe noch einmal im Blogbeitrag „Ratlos 1“ nachgelesen und da stand: „…ob sich aus einem Irrläufer noch irgendetwas Brauchbares entwickeln lässt. Oder ob solche Versuche einfach Zeitverschwendung sind.“
Ich meine „Ja“ und „Nein“.
Ob es brauchbar ist, was man entwickelt, weiß ich nicht. Aber die Entwicklung als solches ist ja immer auch ein Lernprozess und ein Übungsfeld. Das kann ja wohl nicht schaden. Und was die Zeitverschwendung anbelangt: wann ist Zeit verschwendet. Solltest Du eine Frage stellen, die nach innen gerichtet ist und fragen, was Dich an diesem Bild bewegt, dann ist das keine Zeitverschwendung, denn Du bist doch Dir auf der Spur.
Liebe Grüße
Jürgen
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Hallo Jürgen,
ich danke dir sehr für deine nachdenkliche Antwort. Du berührst damit viele Schichten und erinnerst mich an etwas, das ich zwar wichtig finde, aber unterwegs immer mal wieder aus dem Blick verliere, nämlich die Frage, für wen ich das eigentlich mache. Du verweist mich wieder auf mich selbst. Und ich kann dir nur rechtgeben: das eigene Selbst ist das einzige, dessen Spur wir verfolgen können; alles andere ist trügerisch. Danke dir und von Herzen Grüße in deinen Abend.
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