x=7: Ein bisschen Glanz
trotz trüber Aussichten möchte ich gerne haben, brauchen wir alle, um unsere Energie zu befüttern. Hier also eine kleine Montage aus zwei Fotos: ihr seht ein Probetütchen Rauchsalz in einem Toasthalter – 50er Design? – als erstes Foto, gemischt mit einem Röntgenbild-Ausschnitt meiner Halswirbelsäule und des zugehörigen Kiefers, datenschutzgerecht in den Hintergrund geschubst.

Wenn Kiefer, Salz und Halterung, wenn dazu die Hintergrundmuster gemeinsam für etwas stehen sollten, so scheint dies eher auf ein Unwohlsein, auf eine krankhafte Veränderung hinzudeuten. Wenn sie aber nur zum leicht verwiirenden Zweck der freien Betrachtung zusammengefügt wurden, so erleichert das den Betrachter, der schon an Zahnärzte und dergleichen dachte.
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Kicher. Nein, keine Sorge, nur der Spieltrieb leicht ausgeufert, aber noch nicht so sehr, dass ein Arzt nötig wäre.
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Homo ludens, m.E. der eigentliche Mensch. Solange er mit Röntgenbildern und nicht mit Röntgengeräten spielt, solange er im Sandkasten und nicht auf der Welt umgräbt und -formt ist alles gut.
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Es scheint immer eine Frage des Spielfelds zu sein.
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That took me a long time – just to see the toaster with the salt packet in it. Then eventually, I found the Xray. Well, I liked it even before I found those, but it was worth looking for them. Well done! And best wishes for a healthy cervical spine in 2025! 😉
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You can certainly use this good wish, too, can’t you? I hope yours will be fine .
When searching for photos from the same date, finding two that can even be combined is not often the case. That you were able to identify the ingredients of the photo, pleases me.
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Oh yes, I need that one, as well as the same for the rest of the spine! 😉 But I’m working on it.
You’re very good at collages and combining images – it takes a certain kind of skill, I guess it has to do with recognizing affinities across different things or objects, as well as good compositional skills. And an ability to fit different shapes and colors into a frame. That makes me thin of my father. I keenly remember a photo of him sitting on the back of our car with his arms crossed and a satisfied, triumphant and humorous look on his face. The trunk was open and completely full. He was celebrating the success of fitting the suitcases and other things for all 5 of us into the trunk, in preparation for a trip. He had an amazing ability to see how things could fit into or relate to other things.
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I love this story about your father, Lynn. Packing trunks ( or dish washers 😉) effectively really is a special gift.
In case of my collages, I wouldn’t speak of a skill (it sounds so rational). Much more, it is an instinctive process.
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An instinctive process, for sure. But I see skill, too. 🙂
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Deine Collagen sind immer wieder fantastisch gemacht!
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Danke für die Blumen, liebe Almuth 🙃
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liebe ule, das hat definitiv etwas, leicht diffus, vernebelt… aber im hintergrund tatsächlich ein bisschen farbe! äußerst interessant, und irgendwie schön auch das detail, dass das rauchsalz aus aarhus stammt. lichtblickgrüße von diana
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Danke, liebe Diana, für deine Worte. Aarhus enthält besondere Jugenderinnerungen an sommerliche Radtouren, darum durfte es in der Reihe mehrerer Tüten für das Foto vorne stehen.
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Thanks, Ule!
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You’re very welcome, Harrie! I have no idea whether you ever touch such devil’s stuff like Lightroom or Photoshop.
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I shoot in RAW format. It’s a neutral format, that gives you the opportunity to decide yourself how the final photo looks. In JPG format the camera makes the choices. I use Lightroom to proces the RAW files into the JPG files I want. I’m quite a purist and I use Lightroom mainly to create photo’s that look like ‚how it was‘ when I shot them; like how I remember it. But that way I also have control over the mood, or the atmosphere of a photo. Or I proces them into b&w. It’s fun to do, to make your intention come true as good as you can. I think it gets a bit devilish when you let yourself carry away with all the possibilities in Lightroom. When the photo is more abstract, I permit myself more freedom to fly away from the original shot. But in the end it’s al about seeing the shot and press the shutter at the right moment.. See you, Ule! ✋
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That’s in general the same way I handle my photos. But sometimes I like to go a bit farther, be more playful maybe.
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Nothing wrong with a little playing around, Ule. I go all the way at the end of a year, turning grasses into fireworks.. But for me that’s creating an image and has not so much to do with photography. ✋
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I agree: photography is something different than image buildings by using photos among other ingredients or techniques.
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Schräg und ungewöhnlich! Und das erfordert ein noch genaueres Hinschauen.
Ich bin ja mehr in der Lyrik zuhause, aber durch deinen Blickwinkel erweitert sich auch bei mir eine gewisse Draufsicht auf die Dinge. Klasse!
Liebe Grüße
Gabriele
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Das freut mich mächtig, Gabriele, dass du dich auf „so etwas“ einlassen magst. Danke dafür.
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Man gewinnt das Gefühl, dass das Rauchsalz seinen eigenen Rauch so in Szene setzt, dass man zu allerlei Spekulationen angeregt wird…
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Das ist eine Interpretation, die mich richtig begeistert, Joachim. Ja, genau so empfinde ich das Bild, ohne es für mich so formuliert zu haben. Danke für deine Resonanz.
P.S. Keine Pareidolien hier?😉 Nicht, dass ich welche eingebaut hätte, aber darauf bist du ja niemals angewiesen.
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Skurril und ungewöhnlich. Mit Bikdbearbeitungsgramm bearbeitet?
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In Photoshop die beiden Bilder übereinander gemischt, in Lightroom noch ein wenig an Klarheit und Strukturen geschraubt. Gelegentlich mag ich es doch, digital neue Bilder aus vorhandenen zu gestalten.
Morgen wird’s wieder natürlicher.
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Dazu fällt mir ganz despektierlich „Salzmumie“ ein. Ein sehr eigenwilliges Foto. Und jetzt bin ich schon gespannt wie viele Xe s werden, tatsächlich 365 ? Ach ja übrigens ich mag eigenwillige Fotos sehr !
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365? Himmel, nein, das würde sogar meine Sturheit überfordern! Ich dachte den Januar auf sein Eröffnungspotential hin abzuklopfen, eventuell im Dezember das Archiv als Adventskalenderfundus zu testen. Dazwischen gibt es anderes in etwas weiteren Abständen, zum Beispiel stehen noch ein oder zwei Dokus zum Collagenbau, step-by-step, aus.
Salzmumie? Auch witzig! Ich hatte an die historische Salzsäule gedacht, zu der Menschen ganz biblisch vor Entsetzen erstarren können – diesmal beim Blick nach vorne. Aber ich wollte lieber eine Kurve ins Optimistischere suchen.
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Das gefällt mir wirklich sehr gut – das hat etwas Gespentisch-Mehrdimensionales.
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Ein bisschen schräg vielleicht, aber sowas brauche ich ab und zu. Schön, wenn’s gefällt! Danke für deinen Besuch, lieber Alexander.
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